Interview mit Michael Gomola von CareWork zur 24-Stunden-Betreuung

Im Interview mit 24h-Pflege-Check.de erklärt CareWork’s Geschäftsführer Michael Gomola, welche Vorteile die Betreuung im eigenen Zuhause birgt, wie auch osteuropäische Haushaltshilfen und Pflegekräfte das deutsche Pflegesystem unterstützen und räumt mit Vorurteilen auf. Das Gespräch von unserer Seite führte Dr. Christian Holsing.

Michael Gomola, Geschäftsführer von CareWork

Michael Gomola, Geschäftsführer von CareWork

Herr Gomola, stellen Sie für unsere Leser zu Beginn bitte kurz Ihr Unternehmen vor!

MG: CareWork ist ein Unternehmen, das sich auf die Vermittlung von polnischen Mitarbeitern für die Personenbetreuung in Privathaushalten spezialisiert hat.

Herr Gomola, was bedeutet eine Personenbetreuung und wem empfehlen Sie diese?

MG: Das Wort Personenbetreuung ist eigentlich selbsterklärend und bedeutet, dass der Patient oder Senior in der häuslichen Umgebung rund um betreut und versorgt wird. Senioren mit leichter bis mittlerer Demenz sowie Menschen, die sich aufgrund alterstypischer Gebrechen nicht allein versorgen können, profitieren von diesem Service. Für aus medizinischer Sicht schwere Fälle ist diese Art der Betreuung nicht geeignet.

Warum plädieren Sie für die Betreuung zu Hause?

MG: Das ist ganz einfach; die Menschen werden nicht aus ihrer gewohnten Umgebung gerissen und können weiterhin am Alltag teilnehmen, was insbesondere Demenzerkrankten eine Stütze ist. Zusätzlich freunden sie sich regelmäßig mit „ihren“ Pflegehilfen an, sodass eine win-win-Situation für alle Beteiligten entsteht.

Und wie läuft das Ganze bei CareWork konkret ab?

MG: Wir stehen Interessenten, Kunden und Familienangehörigen von der Erstberatung bis nach Beendigung der Aufträge stets mit Rat und Tat zur Seite. Wir klären gemeinsam die Bedürfnisse, suchen entsprechendes Personal aus, stehen bei etwaigen Problemen zur Verfügung und übernehmen alle erforderlichen organisatorischen Maßnahmen.

Warum vermitteln Sie ausgerechnet polnische Mitarbeiter?

MG: Die Zahl der Pflegebedürftigen und alleinstehenden Senioren steigt kontinuierlich. Zusätzlich macht sich in Deutschland ein Mangel an Fachkräften breit, was leider auch mit den Arbeitsbedingungen in Pflegeberufen zu tun hat. Polnische Mitarbeiter verfügen generell über eine familienfreundliche Mentalität, die das Alter ehrt und können sich hervorragend integrieren. Darüber hinaus sind Osteuropäer flexibel, was das Arbeiten in Deutschland und das Pendeln angeht.

Wieso sprechen Sie vom Pendeln?

MG: Die CareWork ist eine seriöse Agentur und hat sich sogar als erstes Unternehmen dieser Art der TÜV-Zertifizierung unterzogen. Wir werden den Ansprüchen aller Beteiligten gerecht – auch denjenigen unserer Mitarbeiter und distanzieren uns von den schwarzen Schafen in dieser Branche. Unsere Mitarbeiter arbeiten – je nach Schwere des Aufgabengebietes – im ein- bis dreimonatigen Wechsel.

Wir benötigen pro Auftrag also ein bis drei Mitarbeiter, um eine qualitative und übergangslose Betreuung zu gewährleisten. Fährt die eine Haushaltshilfe auf Heimurlaub, ist der nächste Mitarbeiter bereits vor Ort und wird auf den neusten Stand gebracht, was aktuelle Aufgaben und Geschehnisse anbelangt. Es sind natürlich regelmäßig immer die gleichen ein bis drei Mitarbeiter, die sich um den Senioren oder Pflegebedürftigen kümmern.

Was müssen Interessenten tun, um mehr über die Personenbetreuung von CareWork zu erfahren?

MG: Informationen stellt CareWork unter www.24stundenbetreut.com bereit. Dort befinden sich auch zahlreiche Kontaktmöglichkeiten. Nicht zögern, sondern anrufen und alle Fragen stellen, es geht hier schließlich um Menschen!

Vielen Dank für das Gespräch!

2 Gedanken zu “Interview mit Michael Gomola von CareWork zur 24-Stunden-Betreuung

    Kommentar von
    Peter Luxenhofer
    13. April 2018, 2:02

    Guten Morgen Herr Gomola,

    ist ihr Untenehmen auch taetig in Amerika ?

    Kommentar von
    Helga
    8. Oktober 2018, 15:27

    Liebes 24h-Pflege Check, danke für ein spannendes Interview. Für unsere Oma ist das Thema sehr aktuell, denn sie braucht auch häusliche Betreuung. Die bedeutet für sie sehr viel, braucht also keine Zeit zum Adaptieren. Davon profitieren wir alle, denn die Pflegekraft ist für sie zu den Freunden geworden. Danke für hilfreiche Tipps.

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