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Krampfadern Ursachen und Betreuung – lesen Sie hier Wissenswertes über die Krankheit und ihre Behandlungsmöglichkeiten

Was genau sind Krampfadern?

Unter Krampfadern versteht man oberflächliche Venen, die erweitert sind und dadurch oft ein geschlängeltes und knotenförmiges Aussehen haben. Die Venen treten an den Beinen meist sichtbar hervor, da sie in oder dicht unter der Haut liegen und werden in der Medizin auch als Varizen bezeichnet. Demzufolge sind von Krampfadern nur die oberflächlichen Venen betroffen. Neben den beschriebenen Varizen gibt es auch noch sogenannte Besenreiser (die kleinsten Krampfadern)

Leidet ein Mensch unter Krampfadern, leidet er in der Fachsprache unter einer Varikose. Es handelt sich um eine chronische Erkrankung, bei der sich trotz Therapie mit der Zeit erneut Krampfadern bilden können.1

Krampfadern bzw. Varikose sind ein häufiges Leiden.

Krampfadern bzw. Varikose sind ein häufiges Leiden, das ernst zu nehmen ist.

Krampfadern bzw. Varikose sind ein häufiges Leiden in Deutschland. © unsplash.com, rawpixel

Welche Symptome und Phasen gibt es bei Krampfadern?

Normalerweise sind in der Anfangsphase der Krampfadern keinerlei Anzeichen und Beschwerden zu vermerken. Die sehr kleinen Besenreiservarizen sind meistens ungefährlich und sorgen nur selten für schmerzhafte Veränderungen. Besenreiser sind weitestgehend harmlose rote, blaue oder violette Äderchen in der Beinhaut.

Je nach Stärke der Beschwerden werden die Krampfadern in unterschiedliche Stadien eingeteilt:

Personen, die unter Varizen leiden, bekommen häufig zusätzlich eine Entzündung der oberflächlichen Venen (Phlebetis). Eine Entzündung wird dadurch gefördert, dass die Gefäßwände durch den anhaltenden Blutstau gereizt werden. Blutgerinnsel, die das Blutgefäß verstopfen können und somit eine Thrombose auslösen können, bilden sich leichter an einer entzündeten Gefäßwand. Dieses Blutgerinnsel kann sich auch lösen, durch den Blutkreislauf in den Lungenkreislauf gelangen und durch Verstopfung eines Lungengefäßes eine Lungenembolie auslösen. Diese ist ein akuter und lebensbedrohlicher Ernstfall und muss sofort medizinisch abgeklärt werden.2

Ursachen und Auslöser von Krampfadern

Über die Hälfte aller Deutschen leiden im Laufe des Lebens unter geweiteten Venen. Diese können nicht nur in den Beinen, sondern auch öfter in der Speiseröhre auftauchen. Hier spricht man von Ösophagusvarizen, welche durch einen erhöhten Druck in der Pfortader ausgelöst werden. (ähnlich wie bei einer Leberzirrhose) Männer leiden eindeutig seltener unter Krampfadern als Frauen. Bilden sich bei Männern erweiterte Venen, sind neben den Beinen oft auch die Hoden betroffen. Wenn dieses geschieht, sollte in allen Fällen ärztlicher Rat eingeholt werden, da es im schlimmsten Fall zur Unfruchtbarkeit führen kann. Im Allgemeinen gibt es viele verschiedene Ursachen für Krampfadern; je nach Ursache unterscheidet man zwischen einer primären und sekundären Varikose.

Primäre Varikose: Eine primäre Varikose kommt in etwa 95 Prozent als Ursache für die Entstehung von Krampfadern in Frage. Mediziner sprechen von einer primären Varikose, wenn eine Venenwand -oder Bindegewebsschwäche der Auslöser für die Beschwerden ist. Aufgrund der Gewebsschwäche schließen die Venenklappen nicht mehr adäquat und das Blut wird nicht mehr ohne Probleme weitergeleitet. Wenn das Blut in den Venen versackt, erweitern sie sich und Krampfadern entstehen. Neben den genetischen Veranlagungen gibt es noch eine Vielzahl an Aspekten, welche das Risiko für Krampfadern erhöhen:

Sekundäre Varikose: Von dieser Form spricht man, wenn die Krampfadern durch eine tiefe Venenthrombose bedingt sind. Das Blut muss sich gezwungenermaßen einen anderen Weg durch das oberflächliche Venensystem suchen, da die tiefe Vene verschlossen ist. Abhängig von Stärke und Länge der Überbelastung können die Venenklappen hochgradig geschädigt sein. Wenn das Blut hierdurch nicht mehr wie gewohnt weiter transportiert werden kann, sondern es zu einer Rückstauung führt, entstehen Varizen. Eine frühzeitige Diagnostik ist bei einer tiefen Venenthrombose aufgrund der Gefahr einer Lungenembolie besonders wichtig. Charakteristische Symptome einer Thrombose sind Schwellung und Schmerzen im Bereich der Wade; oft fühlt sich die Wade auch warm an, es kommt zur Verfärbung des betroffenen Bereiches.

Krampfadern in der Schwangerschaft: Die hormonellen Veränderungen während einer Schwangerschaft führen zu einer Lockerung des Muskel-und Bindegewebes; auch die Venen sind hiervon betroffen. Weiterhin wird durch die Gebärmutter im Laufe der Schwangerschaft immer mehr Druck auf die Venen im Becken und die untere Hohlvene ausgeübt; der Blutdruck in den Beinvenen erhöht sich und die Entstehung von Varizen wird begünstigt. Im Allgemeinen gilt, dass das Risiko einer Venenschwäche mit der Anzahl der Schwangerschaften zunimmt.3

Welche Therapiemöglichkeiten gibt es bei Krampfadern?

Erkrankte sollten möglichst früh mit der medizinischen Versorgung der Krampfadern beginnen, um Spätschäden und Komplikationen zu vermeiden. Welche Behandlungsmethode zum Einsatz kommt, ist davon abhängig, ob ein primäres oder sekundäres Krampfleiden vorliegt. 

Es gibt drei unterschiedliche Behandlungsmethoden:

Nicht-medikamentöse Maßnahmen:

Medikamentöse Maßnahmen:

Operationsmethoden:

Empfehlungen zum Umgang mit Krampfadern in Bezug auf die Pflege daheim

Je nach Pflegegrad benötigen Personen, die unter Varizen leiden, Hilfe und Unterstützung durch eine kompetente Pflegekraft; zum Beispiel durch ambulante Pflegedienste oder eine 24h-Betreuungskraft. Es gibt einige hilfreiche Tipps für die Betreuung und Pflege, welche die Pflegekraft selbst ergreifen kann, damit die Erkrankung des Senioren verbessert wird und die Beschwerden durch die Varizen gemindert werden.

Fazit: 24 Stunden Betreuungskraft kann bei Krampfadern sinnvoll unterstützen

Die 24h-Betreuung bzw. 24-Stunden-Pflege ist bei einer Erkrankung an Krampfadern eine sinnvolle Unterstützung. Zusätzlich zu dem Leistungsspektrum, dass auch andere Pflegedienste anbieten, hat es zudem den Vorteil, dass immer eine Person vor Ort in Rufbereitschaft ist. Die Beschäftigung von Pflegekräften aus Osteuropa, speziell einer polnischen Pflegekraft, ist zudem meist noch deutlich günstiger als der dauerhafte Platz in einem Pflegeheim.

Gemeinsam mit unseren Pflege-Experten können Sie analysieren, ob das Engagement einer 24h-Betreuungskraft für Sie in Frage kommt. Gemeinsam ermitteln wir den Bedarf und Sie bekommen dann bis zu drei unverbindliche Angebote von zertifizierten Anbietern. Der erste Schritt ist das Ausfüllen unseres Fragebogens. Hier geben Sie an, wie wichtig Ihnen bspw. ausgeprägte Deutschkenntnisse sind und welchen Pflegegrad die betroffene Person hat. 


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Quellen: